1. FC Union Berlin: „Eigentlich sind wir deutscher Meister“

In ganz Deutschland staunt man über die Erfolge des 1. FC Union Berlin. Die Berliner Zeitung hat zum Jahreswechsel ein großes Interview mit Vereinspräsident Dirk Zingler geführt.

Präsident des 1. FC Union Berlin, Dirk Zingler, in einem Gespräch mit der Berliner Zeitung
Präsident des 1. FC Union Berlin, Dirk Zingler, in einem Gespräch mit der Berliner ZeitungBenjamin Pritzkuleit

Dirk Zingler, 58, wirkt selbstbewusst und erfolgssicher, als wir ihn in der Geschäftsstelle in Berlin-Köpenick für ein Gespräch treffen. Schließlich war das Jahr 2022 für seinen Klub sportlich und wirtschaftlich gesehen so gelungen wie noch nie. Die Saison 2022/23 verspricht noch mehr Wachstum, wie die Prognose des Vereins zeigt. Wie geht es weiter für seinen Verein? Wie groß sind die Aussichten auf die Champions League?

Zingler geht in dem Interview auf die Fragen ein, warum er den 1. FC Union schon jetzt für den wirtschaftlich effizientesten Fußballklub hält und wie dessen Marke funktioniert. „Wirtschaftlich gesehen sind wir eigentlich deutscher Meister“, sagt er dazu. Auch wenn das Geschäft und die Umsatzmaximierung für ihn nicht im Vordergrund stehen: Zingler bezeichnet sich ganz klar als einen Unternehmer und den 1. FC Union als ein erfolgreiches Unterhaltungsunternehmen, dessen Zweck es sei, erfolgreich Fußball zu spielen und dadurch der Gemeinschaft zu dienen. Fußball nennt er ein soziales Produkt und setzt beim Erfolg auf eine Symbiose aus dem sportlichen Erfolg, der sozialen Basis und der wirtschaftlichen Kompetenz.

Das ganz Interview in der Wochenendausgabe der Berliner Zeitung

Knackige Sprüche gehören dazu. „Wir verdoppeln gerade unsere Umsätze, denn wenn ein geiler Scheiß mit Erfolg verbunden wird, geht er durch die Decke“, sagt Zingler. Andere Vereine müssten das Vielfache ausgeben und würden kaum durch die Decke gehen. Darüber hinaus spricht Zingler die Gehälter der Spieler und die Lage im Kader an. „Was ist angemessen für einen jungen Fußballer? Ich glaube, auch wir zahlen deutlich mehr, als Menschen außerhalb des Fußballs verdienen“, so der Vereinspräsident.

Zum Schluss kommt Zingler noch genauer auf den bevorstehenden Umbau des Stadions An der Alten Försterei, die Rolle der Mitglieder beim Erfolg und die Frage zu sprechen, ob er eine Lieblingsmannschaft abgesehen vom 1. FC Union habe.

Das ganze Interview ist ab Sonntag 17.00 Uhr auf den Online-Seiten der Berliner Zeitung und am Samstag, den 31. Dezember 2022 in der gedruckten Wochenendausgabe der Berliner Zeitung zu finden.

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