Für Unions Andreas Luthe ist der Abgang von Marvin Friedrich gelebte Normalität

Doch sowohl sportlich wie menschlich wird der eiserne Keeper den Innenverteidiger vermissen, der die Köpenicker Mentalität wie kaum ein Zweiter verkörpert hat.

Immer engagiert: Union Berlins Schlussmann Andreas Luthe
Immer engagiert: Union Berlins Schlussmann Andreas LutheImago/Eibner

Berlin - Tempora mutantur – die Zeiten ändern sich. Dieses auf Ovid zurückgehende Sprichwort aus dem 16. Jahrhundert trifft dieser Tage wieder einmal auf die Eisernen zu. Während in den zehn Zweitliga-Jahren Spieler, die den 1. FC Union verließen, anschließend nur noch selten Wege der Eisernen kreuzten, das Ganze eher ein Rückschritt denn eine Fortentwicklung wurde und höchstens Geld in die Kassen der Köpenicker und die Konten der kickenden Akteure spülte, kehren heute Spieler den Unionern den Rücken zu und landen in der Bundesliga und nicht in der Diaspora, um tatsächlich den nächsten Schritt zu machen. Marvin Friedrich, jetzt nach Mönchengladbach gewechselt, ist da nur das jüngste Beispiel.

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