Berlin - Manchmal hat ein Fußballverein was von Familie. Das trifft insbesondere auf den 1. FC Union zu. Diesen Eindruck jedenfalls – die Stichworte Bluten für Union, Stadionausbau durch Hunderte von Anhängern, die Eisern-Card, mit der sich Fans ein Leben lang an den Verein binden, stehen dafür – vermitteln die Rot-Weißen seit vielen Jahren. Klar aber ist auch, dass es umso schwieriger wird, das Familiäre zu wahren, die Nähe und Wärme zu erhalten, je höher ein Verein klettert. Es kommen Befindlichkeiten von zig Außenstehenden hinzu, denen man manchmal nicht gerecht werden will, um des lieben Friedens oder des schnöden Mammons willen aber gerecht werden sollte, und sich auch schon mal verbiegt. Ohne Kompromisse kommt wahrscheinlich niemand durchs Leben.

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