Berlin-Köpenick - An einem normalen Wochenende wäre der Wechsel von Leon Dajaku vom FC Bayern München zum 1. FC Union eine echte Knallermeldung gewesen. Ein Coup, ein Versprechen für die Zukunft, ja, vielleicht sogar der ersehnte Angriff der Eisernen auf die Europapokalränge, den sich die deutsche Fußball-Expertise so wünscht. Doch das vergangene Wochenende war eben kein normales Wochenende für die Unioner, die mit einem unbestätigten Rassismusvorwurf und dessen Nachwehen konfrontiert wurden. Die Verpflichtung Dajakus geriet dadurch zur Randnotiz.

Was nach all dem Rauschen rund um den 19-Jährigen in der Vergangenheit vielleicht gar nicht der schlechteste Start war. Seit er 17 Jahre alt ist, gilt der Waiblinger mit kosovarischen Wurzeln als Supertalent. Damals, in der Saison 2017/18, wurde er als Spieler der B-Jugend des VfB Stuttgart Torschützenkönig in der Junioren-Bundesliga Süd/Südwest, feierte ein Jahr später sein Bundesliga-Debüt und mit der A-Jugend des Klubs den Pokalsieg, während die Profis im legendären Relegationsduell mit dem 1. FC Union in die Zweite Bundesliga abstiegen.

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