Ein in jedweder Hinsicht auffälliger Spieler: Max Kruse.
Foto: Imago Images/Contrastphoto

Berlin - Unbedacht ist, wenn man als Fußballprofi über Instagram dokumentiert, wie man sich an einem Mittwochabend bis in die Puppen beim Gaming in der eigenen, doch eher unaufgeräumten Wohnung vergnügt, obwohl am nächsten Vormittag eine Trainingseinheit auf dem Programm steht. Gar töricht ist, wenn man als Fußballprofi über Instagram dokumentiert, wie man sich am Tag darauf mit Fans oder dergleichen spontan in einer Berliner Shisha-Bar zu einer Kartenrunde mit ziemlich hohen Einsätzen verarbredet und dabei offenbar die eine oder andere Hygiene- und Abstandsregel außer Acht gelassen wird. Und das alles trotz steigender Corona-Infektionszahlen.

Aber so ist er halt, dieser Max Kruse, ein Profi mit einem Hang zum Skandal, wenngleich in diesem Zusammenhang die Bezeichnung Skandal doch etwas übertrieben ist. Spaß muss sein, lautet seine Maxime, auch wenn man im Nachgang mal wieder Ärger bekommt. Der ehemalige Nationalspieler, der inzwischen die Farben des 1. FC Union trägt, lebt sein Leben, ungeachtet der öffentlichen Meinung, in diesem Fall auch ungeachtet der Corona-Fibel der Deutschen Fußball Liga (DFL), die für das Privatleben der Profis bei dem gegenwärtigen, als hoch eingestuften „Pandemie-Level“ unter Punkt sieben allerlei Vorgaben beinhaltet. Unter anderem eben, dass man „möglichst im Haus/in der Wohnung“ bleiben sollte. Bis hin zu der doch etwas kurios anmutenden Empfehlung, dass der Lizenzspieler „Haushaltsgegenstände (Geschirr, Besteck, Wäsche, etc.) ausreichend mit Spülmittel und heißem Wasser“ zu reinigen habe. 

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