Berlin - Was nach dem Freitagabendspiel des 1. FC Union gegen Leverkusen bislang niemand bestritten hat: Unions Innenverteidiger Florian Hübner hat in der Schlussphase der Partie etwas zu Leverkusens Mittelfeldspieler Nadiem Amiri gesagt. Es war keine Nettigkeit. Darüber sind sich gleichfalls alle einig. „Es gab Diskussionen und dann ist der Begriff „scheiß Afghane“ gefallen“, behauptete Amiris Team- und Nationalmannschaftskollege Jonathan Tah nach dem Spiel. Als er später, und alle, die danach gefragt wurden, dann kundtaten, sie hätten diese Worte nur vom Hörensagen gehört, stand der Rassismusvorwurf schon wie ein Nilpferd im Raum.

Rassismus ist ein wichtiges, ein sehr sensibles Thema. Daher tragen Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen, eine besondere Verantwortung, damit angemessen umzugehen: Aufklären ja. Verschleiern nein. Reagieren ja. Überreagieren nein.

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