Berlin-Köpenick - Wenn Thomas Koch ein Spiel im Stadion An der Alten Försterei sieht, kann er für 90 Minuten alles vergessen. „Da sind 20.000 Menschen, die sich auch nach all den Jahren noch immer wie eine Familie anfühlen“, sagt er, „für mich ist das das Größte.“ Als Jugendlicher war der 58-Jährige das erste Mal beim 1. FC Union, „das muss so mit 14 oder 15 Jahren gewesen sein.“ Eine Leidenschaft, die ihm bis heute geblieben ist.

Als Aufsichtsratsvorsitzender der Eisernen tritt Koch für gewöhnlich nicht öffentlich auf. Der Unternehmer hat mit den neun Niederlassungen seiner Koch Gruppe Automobile AG alle Hände voll zu tun. Dass er sich an diesem Nachmittag dennoch Zeit für ein Gespräch nimmt, hat einen erfreulichen Anlass, an dem Koch nicht ganz unbeteiligt ist: die alle vier Jahre anstehende Ernennung des Vereinspräsidenten. Der wird, das gaben die Eisernen am Mittwoch offiziell bekannt, weiterhin Dirk Zingler heißen.

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