Berlin-Köpenick - Urs Fischer blickte ernst in die Runde, auch wenn der eine oder andere vielleicht kurz mit einem Zwinkern, einem Lächeln oder irgendeinem anderen Zeichen dafür, dass der Schweizer Trainer in Diensten des 1. FC Union gerade ein wenig gescherzt hat, rechnete. Doch Fischer scherzte nicht, seine Aussage war ernst gemeint. „Das Spiel gegen den FC Schalke 04 wird so schwer, wie jedes andere auch. Ich finde schon, dass die Schalker sich und ihre Leistungen stabilisiert haben, das Spiel gegen den VfL Wolfsburg hätten sie eigentlich gewinnen müssen.“

Sprach der 54-Jährige von dem FC Schalke 04? Dem Klub, der nach Jahren in der Spitzengruppe des deutschen Fußballs in einer historisch schlechten Saison gefangen scheint? So schlecht, dass sogar der ewige Negativrekord von Tasmania Berlin von 31 Spielen in Folge ohne Sieg kurzzeitig ernsthaft gefährdet war, von den Königsblauen gebrochen zu werden und nur durch ein fast schon märchenhaftes 4:0 gegen die TSG Hoffenheim abgewendet werden konnte. Dem Klub der seit diesem einen Sieg, dem einzigen in der laufenden Saison, schon wieder fünf Partien in der Liga nicht gewinnen konnte?

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