Oberlängenfeld/Tirol - Mitten in Imst schlicht sich ein trikotloser Mann auf das Mannschaftsfoto des 1. FC Union. Die Jungs, die gerade Nizza mit 2:0 weggeputzt hatten, hatten sich vor der Tribünen-Balustrade aufgebaut und waren aufs Knie gesunken. Dahinter auf den Rängen tobten die Unionfans. Und dieser freundliche Herr mit silbrigem Haar reckte seine beiden zum Victory-Zeichen geformten Hände in die Höhe: Unions Ober-Eiserner, Präsident Dirk Zingler.

Es war nicht zu übersehen, dass er sich pudelwohl fühlte inmitten der lautstarken Gesänge. Klänge, die man seit Monaten vermisst hatte, die stets den Alltag der Eisernen charakterisierten und in Zeiten von Corona verstummt waren. „Das war spontan. Ich habe mich gefreut über das Spiel, über die Jungs. Ich war einfach glücklich“, meinte Zingler.

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