Berlin - Der 1. FC Union Berlin spielt am Donnerstagabend in der Conference League gegen Feyenoord Rotterdam. Mehr als 40.000 Zuschauer werden erwartet. Vor so vielen Menschen hat Union seit dem Beginn der Corona-Pandemie nicht mehr gespielt. Mehr als 2000 Fans der Eisernen machen sich auf den Weg in die Niederlande.

Doch die Reise nach Rotterdam begann für die Union-Delegation am Vorabend des Auswärtsspiels mit einer bösen Überraschung. Die rund 25-köpfige Gruppe um Union-Präsident Dirk Zingler, Oskar Kosche und Pressesprecher Christian Arbeit wurde von Hooligans, die der Fanszene von Feyenoord zugerechnet werden, nach Informationen der Berliner Zeitung in der Bar „De Huismeester“ unweit ihres Hotels in Rotterdam attackiert.

Es sollen Gegenstände geflogen und Gläser zu Bruch gegangen sein. Barhocker seien als Waffen eingesetzt worden. Eine Frau der Gruppe soll ins Krankenhaus eingeliefert worden sein, weil sie unter Schock stand. Schlimmere äußerliche Verletzungen wurden zunächst nicht berichtet.

Unter Polizeischutz ging es dann zurück ins Hotel. Warum es zu dieser Auseinandersetzung gekommen ist, war zunächst nicht bekannt.

Der 1. FC Union empfiehlt seinen Fans, die nach Rotterdam reisen, sich zum Treffpunkt in den „Oude Haven“ zu begeben, um möglichen Konfrontationen zu entgehen. Der sei vom Hauptbahnhof fußläufig in 30 Minuten zu erreichen. Von dort erfolge die Anreise zum Stadion ab 15.30 Uhr mit Shuttlebussen.

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Für Edition Nr. 4 konnten wir Urs Fischer zum Interview in der Schweizerischen Botschaft treffen. Der Erfolgscoach des 1. FC Union Berlin erklärt, woran er sich in Berlin erst mal gewöhnen musste und womit er noch immer zu kämpfen hat. Außerdem verrät die Schauspielerin Jasmin Tabatabai, warum sie sich für die Eisernen begeistert. Und wir waren auf Spurensuche in Eisenhüttenstadt, wo sich der Abwehrmann Paul Jaeckel als Kind das Rüstzeug für eine Profikarriere geholt hat.