Berlin-Köpenick - Ein wenig untergegangen war nach dem 2:1 gegen den VfB Stuttgart selbst bei Unions Trainer Urs Fischer, dass der Klassenerhalt am vergangenen Wochenende mit den Punkten 41 bis 43 amtlich wurde, weil nun keiner aus dem Trio Schalke, Köln und Bielefeld an den Köpenickern vorbeiziehen kann. Zu wenige Spiele. Zu groß die Kluft. „Das ist mir gar nicht aufgefallen. Wenn es so ist, dann umso schöner. Aber mir hat ja auch keiner gratuliert“, so der Schweizer Fußballlehrer. 

Nicht gratuliert. Wie unschicklich, möchte man meinen. Was aber keineswegs daran lag, dass die für gewöhnlich unbotmäßige Hauptstadt-Presse irgendwie besonders brastig war, weil der stets arg vorsichtige 55-Jährige zuvor immer alle Gratulanten als voreilig abgewimmelt hatte, sondern eher an dem von ihm selbst etwas überraschend ausgerufenen neuen Ziel Europa. Das impliziert natürlich für jeden Betrachter, dass das Primärziel Klassenerhalt als erledigt betrachtet werden konnte. Ergo ist kein weiterer Applaus nötig.

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