Berlin-Köpenick - Immer gleich aufs Schlimme. Womit weniger der stetige Landregen gemeint war, der am Donnerstag auf die Eisernen bei ihrer ersten Übungseinheit der neuen Spielzeit hereinprasselte, sondern ein Mitarbeiter der Köpenicker, der Neuankömmling Timo Baumgartl gleich mal fragte, ob er denn schon den Spielertunnel im Stadion An der Alten Försterei kennen würde. Dessen Antwort („Aus der Relegation“) ließ den Fragsteller sichtlich zusammenzucken. Doch der ehemalige Stuttgarter, dessen einjährige Leihe  vom PSV Eindhoven der 1. FC Union endlich verkündete, wirkte  beruhigend auf diesen ein. Er hätte damals nur auf der Bank gesessen im Mai 2019, als Union den Aufstieg mit einem 0:0 gegen den VfB erreichte. 

Baumgartls Ankunft hätte das Thema des Tages sein können. Auch die ablösefreie Verpflichtung von Mittelstürmer Kevin Behrens, 30, der vom SV Sandhausen kommt und dessen Verpflichtung die Eisernen am Nachmittag verkündeten, hätte an anderen Tagen das Potenzial dazu gehabt. Die Szenerie bestimmte aber einmal mehr Max Kruse. Und das sogar, ohne mit den anderen 25 Kollegen auf dem Platz zu stehen. Denn dessen Nominierung für den Olympiakader von U21-Trainer Stefan Kuntz und was das für die Köpenicker bedeuten wird, wurde breit diskutiert.  

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