Berlin - Nimm dein Schicksal selbst in die Hand! Das gilt für jeden, klar, aber im Besonderen eben auch für die Profisportler, die sich im Rahmen eines Leihgeschäfts durch die Welt des Fußballs, des Basketballs, des Eishockeys et cetera bewegen. Die vor allem gegen Ende der Saison in ansprechender Form sein und jede sich für die Eigenwerbung bietende Chance nutzen müssen, damit das Berufsleben vielleicht doch eines Tages nicht mehr nur von Abschied und Ankunft, ja, von dieser lästigen Ungewissheit bestimmt wird.

Am Sonnabendnachmittag glückte dem Leihspieler Joel Pohjanpalo am 31. Spieltag der Fußball-Bundesliga beim 3:1 des 1. FC Union gegen Werder Bremen ein lupenreiner Hattrick, also drei Treffer in einer Halbzeit. Der Angreifer war im Stadion An der Alten Försterei im rechten Moment am rechten Fleck, um in der 50. Minute nach einem Eckball von Marcus Ingvartsen und einem Kopfballversuch von Marvin Friedrich den Ball per Seitfallzieher ins Tor der Gäste zu drücken. Drei Minuten später spurtete er in eine Kopfballvorlage von Petar Musa, vollendete mit einem wuchtigen Flachschuss in die lange Ecke. In der 67. Minute tunnelte er nach einem weiteren Zuspiel von Musa, der in Halbzeit für den muskelmüden Max Kruse ins Spiel gekommen war, schließlich Werders Keeper Jiri Pavlenka zum 3:0. 

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