Berlin - Einen Spieler hätte er noch gerne verpflichtet, doch dieses Glück wäre ihm nicht mehr vergönnt gewesen, erklärte Oliver Ruhnert, der Sportchef des 1. FC Union Berlin, am Mittwoch in einer virtuellen Presserunde. In einer Presserunde, die einberufen worden war, weil die Medienvertreter nach dem munteren Kommen und Gehen in der am Dienstag um 18 Uhr zu Ende gegangenen Transferperiode Gesprächsbedarf angemeldet hatten. Um welchen Spieler es sich dabei handelt, ließ der 49-Jährige offen, ja, es war noch nicht einmal zu erfahren, ob er dabei einen Abwehrspieler, einen Mittelfeldspieler oder einen Angreifer im Sinn hatte. Betriebsgeheimnis, klar, wer gibt als Kaderplaner schon gerne preis, wen er als Wunschspieler ausgemacht hat.

Ruhnert hat jedenfalls stressige Tage hinter sich, womöglich die stressigsten in seiner Karriere als Sportchef der Eisernen. „Ich bin tatsächlich froh, dass jetzt der 1. September ist“, sagte er, berichtete zudem davon, dass er mit seinem Team zuletzt 24/7 im Einsatz gewesen wäre. Da ein abwanderungswilliger Spieler, hier eine Kaderergänzung, Telefonate mussten geführt, Treffen mit Spielern und Beratern arrangiert werden und und und.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.