Berlin-Köpenick - Wer auch immer von den knapp 9000 Besuchern am Sonnabend im Stadion An der Alten Försterei beim 2:1 (0:0) gegen Athletic Bilbao versucht hatte, aus der Anfangsformation gegen die Basken die Startelf für den DFB-Pokal-Kick am kommenden Sonntag in München bei Drittligist Türkgücü rauszulesen, hätte einfach nur den Blick über die Tribüne schweifen lassen müssen. Da saßen mit Cedric Teuchert, Sheraldo Becker und vor allem Max Kruse mindestens zwei Union-Profis, die im Konzept von Trainer Urs Fischer tragende Rollen einnehmen und doch bei der Generalprobe nicht zum Zuge kamen. 

Bei dem Niederländer kam das ein wenig überraschend, schließlich hatte Becker nach seiner Rückkehr vom Gold-Cup aus den USA in Österreich schon mit den Kollegen trainiert. Trainer Urs Fischer begründete Beckers Zuschauerrolle als eine reine Vorsichtsmaßnahme. Beim eisernen Olympiaduo erschloss sich das Fehlen in der Aufstellung quasi von selbst. Das war ja erst am späten Donnerstagabend aus Tokio in die Hauptstadt zurückgekommen, hatte verständlicherweise noch die lange Reise in den Knochen und entsprechend mit dem Jetlag zu kämpfen. Ein Einsatz wäre da eher kontraproduktiv gewesen. 

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