Laptop-Trainer! Was haben dieses Wort und diese Charakteristik in Fußball-Deutschland einst für einen Hype ausgelöst. Daten-Nerds seien sie, würden selbst die winzigsten Signale analysieren und so die Spieler besser machen. Natürlich hat es was, wenn die Laufwege auf den Zentimeter ausgemessen und die Krafteinheit in Zweikämpfen nicht mehr in Kilopond, sondern in Newton berechnet wird. Das ist wichtig und das macht im Hochleistungssport, wo mehr und mehr Kleinigkeiten entscheiden und es in der Trainingssystematik kaum noch Geheimnisse gibt, durchaus einen Unterschied. Dafür soll und muss es Spezialisten geben. Nur hatte es einige Jahre den Anschein, dass essenziell gewordene Qualifikationen wie menschliche Reife oder eigene Profierfahrung für die Findung der Wahrheit auf dem Platz an Wichtigkeit signifikant verloren haben.

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