Berlin - Wer auch immer dieser Tage Unions Mittelfeldabräumer Robert Andrich zuhört, beispielsweise wenn er sich zu dem bevorstehenden Derby am Freitag bei Hertha BSC (20.30 Uhr/DAZN) äußert, kommt kaum auf den Gedanken, dass der 26-Jährige eine blau-weiße Vergangenheit hat. Das in rot-weißen Kreisen gern benutzte und natürlich etwas despektierlich gemeinte Wort Charlottenburger als Synonym für die alte Dame aus dem Westend kommt ihm so leicht über die Lippen, als ob er in Köpenick geboren und rot-weißes Blut durch seine Adern fließen würde. Folglich kann sich jeder selbst ausmalen, wie heiß der gebürtige Potsdamer auf das innerstädtische Duell ist. Zumal der Stachel von der letzten Begegnung im Olympiastadion, das mit einem 0:4 aus eiserner Sicht in einem Fiasko endete, immer noch tief sitzt. 

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