Berlin - Wenn das Wort Pokal fällt, bekommt ein Union-Fan wie auf Knopfdruck leuchtende Augen und fängt an zu träumen. Es ist die immerwährende Geschichte von David gegen Goliath, in der die aus Köpenick, je näher es ans Finale geht, immer die mit der Steinschleuder sind. So auch diesmal, wenn es am Mittwoch in Leipzig dunkel geworden ist und die Tiefstrahler angehen. Auch wenn beide Teams in der Bundesliga, auf für eiserne Verhältnisse astronomisch hohem Niveau, nur durch drei Plätze und eigentlich läppische sieben Punkte voneinander getrennt sind, sind die Charaktere glatt vergeben: hier der Brause-Gigant mit dem Anspruch, seinen ersten nationalen Titel zu gewinnen, da der krasse Außenseiter, dem, um das zu schaffen, schon ein ähnlich dreister Coup gelingen müsste wie weiland Schuster Wilhelm Voigt in seiner Paraderolle als Hauptmann von Köpenick.

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