Berlin-Köpenick - Uwe Neuhaus zuckte kurz und kaum merkbar zusammen, als Urs Fischer nach dem 5:0 (3:0) seines 1. FC Union gegen Neuhaus' Arminia Bielefeld trocken zu Protokoll gab, dass er dabei bleibe, dass es „ein Spiel auf Augenhöhe war“. Minuten zuvor hatten die Eisernen die Ostwestfalen nach allen Regeln der Kunst vorgeführt. Umso deutlichere Worte fand Neuhaus: „Das war die absolut schlechteste Leistung, seit ich hier bin. Wäre es möglich gewesen, hätte ich zur Halbzeitpause alle ausgewechselt.“ Sein Kapitän Fabian Klos schlug in eine ähnliche Kerbe: „Das war eine Katastrophe von der ersten bis zur letzten Sekunde. Wir haben sehr auf die Fresse bekommen.“

So waren die respektvollen Worte Fischers sicherlich wohl gemeint, er wollte Neuhaus und seiner geschundenen Truppe freilich nicht noch den Gnadenstoß verpassen, doch alle im Stadion An der Alten Försterei hatten erlebt, dass sich beim höchsten Sieg der Eisernen in der Bundesliga wenig auf Augenhöhe zwischen den Kontrahenten abspielte. Unions Kapitän Christopher Trimmel sprach von einem „beinahe perfekten Spiel“ seiner Eisernen, Torschütze Robert Andrich von einem „überragenden Sieg mit einer richtig geilen Leistung“.

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