Berlin - Ob Max Kruse vielleicht bereits mehr weiß? Der Kreativkopf des 1. FC Union zeigte sich am Montag zumindest bestens gelaunt in den sozialen Medien. Frisch gebräunt aus seinem Urlaub aus Mexiko zurück, nahm der 33-Jährige seine digitalen Follower mit zur sportmedizinischen Untersuchung an die Berliner Charité. „Mal schauen, was der Körper noch so hergibt“, sagte Kruse mit verschmitztem Lächeln. Seine Tauglichkeitsprüfung werden allerdings nicht nur die Verantwortlichen in Köpenick genaustens verfolgt haben, sondern auch U21-und Olympia-Bundestrainer Stefan Kuntz. Denn Unions Schlüsselspieler ist dank seiner starken Premieren-Saison an der Wuhle (22 Spiele, elf Tore, fünf Vorlagen) einer der heißesten Kandidaten für die drei Plätze, die Kuntz, der seinen Kader diesen Dienstag verkünden wird, an gestandene Profis beim Turnier in Tokio (23. Juli bis zum 8. August) vergeben darf. 

Dass damit für Kruse ein Traum in Erfüllung gehen würde, bekräftigt er seit Monaten. Er habe als Kind bereits immer von Olympia geträumt, „und der Traum wird nie aufhören, solange ich Fußball spiele“.

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