Berlin-Köpenick - Am Dienstag wurde es für Christopher Lenz kurz unangenehm. Trainer Urs Fischer nahm ihn zur Seite und fragte ihn, was beim 0:1 gegen den VfL Wolfsburg losgewesen sei, als der Linksverteidiger des 1. FC Union seinen Gegenspieler Renato Steffen beim Eckball sträflich alleingelassen hatte und der zur Gästeführung köpfen konnte. „Ich habe ihm gesagt, dass ich mich dumm angestellt habe“, erklärt Lenz kurz darauf, „und dass das nicht wieder vorkommen wird.“

Eine Szene, die bestens zur Entwicklung des 26-Jährigen bei den Eisernen passt. Der defensive Flügelspieler scheint sich mit jeder Saison zu verbessern, immer dazuzulernen, und offenbart dabei eine schier unstillbare Lust daran, sich taktisch weiterzubilden. Keiner im Team der Köpenicker kann die Spielweise der Mannschaft so eloquent erklären wie der Marienfelder, für den sein Aufgabengebiet keine Jobbeschreibung, sondern echte Leidenschaft zu sein scheint.

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