Berlin-Köpenick - Als wäre der Stress des Wochenendes für Florian Hübner nicht schon genug gewesen, kam es am Montag noch schlimmer. Nach einem heftigen Zweikampf musste der Innenverteidiger des 1. FC Union das Vorbereitungstraining zum Bundesligaspiel gegen RB Leipzig (Mittwoch, 20.30 Uhr) sofort abbrechen und ins Krankenhaus gefahren werden. „Er ist auf dem Weg in die Charité“, bestätigte Trainer Urs Fischer, hoffend, dass seinem Abräumer nicht Schlimmeres zugestoßen sein möge. Nach einer enttäuschenden Hinrunde mit nur einem Einsatz hatte Hübner gerade erst in die Mannschaft zurückgefunden, die letzten drei Partien allesamt über die vollen 90 Minuten bestritten.

Schwer zu sagen jedoch, was für den Wiesbadener derzeit schlimmer ist: der drohende sportlich-gesundheitliche Rückschlag oder die Anschuldigungen, die nach dem 1:0 gegen Bayer 04 Leverkusen auf ihn einprasselten. Jonathan Tah, Verteidiger der Gäste, hatte nach dem Spiel beim Streaminganbieter DAZN erklärt, sein Mitspieler Nadiem Amiri sei von einem Unioner mit den Worten „Scheiß-Afghane“ rassistisch beleidigt worden. Schnell war mit Hübner der Betreffende gefunden, auch, weil der Unioner nach Spielschluss das Gespräch mit dem deutschen Nationalspieler Amiri suchte und um Entschuldigung bat.

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.