Seit Sonntagnachmittag hat der Zweitligist 1. FC Union Berlin ein Luxusproblem. Und was das bedeutet, lässt sich noch immer am Besten mithilfe des Dudens auf den Punkt bringen. In der Online-Ausgabe des Wörterbuchs steht unter der Rubrik Bedeutungen, Beispiele und Wendungen jedenfalls Folgendes geschrieben: „… Problem, das im Vorhandensein mehrerer guter Lösungsmöglichkeiten in einer besonders günstigen Gesamtsituation besteht.“ Und siehe da, als einziges Beispiel wird gleich auch noch eines aus dem Sport angeführt: „… drei hervorragende Torhüter zur Auswahl zu haben, ist für den Trainer zum Luxusproblem geworden.“

Bei den Eisernen ist das freilich ein bisschen anders gelagert. Ein Luxusproblem lässt sich im Team von Trainer Jens Keller zurzeit in der Offensive ausmachen, im Besonderen, weil es seit Sonntagnachmittag die Gewissheit gibt, dass es nicht mehr unbedingt Collin Quaner oder Philipp Hosiner heißen muss, sondern eben auch Collin Quaner und Philipp Hosiner heißen kann. Der in der 73. Minute eingewechselte Quaner und Hosiner entwickelten in der Schlussviertelstunde nämlich gemeinsam eine bemerkenswerte Wucht, die den Berlinern in der Auseinandersetzung mit Hannover 96 letztlich den 2:1-Sieg brachte.

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