Als gerade die 41. Minute im Spiel gegen den VfB Stuttgart lief, und viele aufgrund der gezeigten Leistung nichts sehnlicher erwarteten als den Halbzeitpfiff, gab es einen Freistoß für den 1. FC Union, fast auf Höhe des eigenen Sechzehners. Der landete so uninspiriert wie direkt im Seitenaus und war ein gutes Spiegelbild für die Leistung der Eisernen. Zu diesem Zeitpunkt war er allerdings noch mehr. Es dauerte lange Sekunden bis er überhaupt ausgeführt wurde. Niemand lief sich ernsthaft frei. Im Stuttgarter Halbfeld stand Felix Kroos, der allerdings nur auf die rechte Seite hinausgestikulierte – fast so, als wolle er alles, nur nicht angespielt werden. Der Kapitän scheute die Verantwortung.

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