Fußballspiele dauern in der Regel mindestens 90 Minuten. Als jedoch Schiedsrichter Florian Heft am Sonntagnachmittag in der Alten Försterei per Doppelpfiff das 1:0 von Union Berlin gegen den FC Heidenheim besiegelte, war das eigentliche Spiel bereits seit einer Stunde vorüber. 45 Minuten hatten den Teams gereicht, um den Sieger zu ermitteln, weshalb sie die zweite Halbzeit zu wildem Gebolze verwendeten. „Nicht jede Aktion war schön, aber es war ein Kampf“, versuchte der starke Innenverteidiger Toni Leistner später das Positive zu betonen. Torschütze Bobby Wood ergänzte: „Wir haben ein dreckiges 1:0 geholt. Das ist das Wichtigste.“

Dabei hatte sich das Duell der Tabellennachbarn ordentlich angelassen. Die Eisernen zeigten vom Anpfiff weg großes Interesse am sechsten Heimsieg in Serie, attackierten früh und setzten die Gäste mit schnellen Gegenstößen unter Druck. Bereits in der zweiten Minute bot sich Wood, der auch heute substanzielle Äußerungen zu einer Zukunft bei Union vermied, die erste Gelegenheit. Doch weil ihm der Ball fünf Meter vor dem Tor fast von oben auf das Haupt fiel, war der drucklose Kopfstoß am Ende leichte Beute für Jan Zimmermann.

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