Na gut, als Bundesliga-Probelauf taugte das kurzfristig anberaumte Testspiel zwischen dem 1. FC Union und Liga-Konkurrent VfL Wolfsburg im österreichischen Anif dann doch nicht so richtig – und das vor allem wegen der Rahmenbedingungen. Beide Mannschaften hatten sich beim 1:1 auf dem entzückenden Dorfplatz, hinter dem gelegentlich ein Trecker-Fahrer bei zu beobachten war, der seinen sonnabendlichen Pflichten bei der Feldarbeit nachging, auf ein zweistündiges Spiel, aufgeteilt in vier Viertel zu jeweils 30 Minuten, verständigt. Dafür waren die Eisernen aus Berlin extra mit einer gecharterten Propellermaschine angereist. XXL-Spielzeit, Propellermaschinen und Traktoren − wohl nichts davon wird sich in der Premierensaison der Köpenicker in der Bundesliga noch einmal wiederholen. Die 120 Spielminuten hingegen, die waren durchaus ein verwertbarer Vorgriff auf die 34 Erstligaspiele, die dem 1. FC Union in den kommenden Monaten bevorstehen.

Führungstor mit dem Bauch

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