Dieter Wittek hat die dunklen Jahre nicht vergessen: Der 52-Jährige und seine Freunde sind der Fortuna immer treu geblieben. Auch als Düsseldorf nur Schauplatz von Viertliga-Fußballspielen war. Damals, zwischen 2002 und 2004, hat es auch nichts ausgemacht, dass das Rheinstadion weggesprengt worden war; für die Oberliga reichte das Paul-Janes-Stadion am Flinger Broich. „Damals waren wir ganz unten, man hat sich mit Handschlag begrüßt, wie eine große Familie“, erinnert sich Wittek, „jetzt kommen die Leute, die jahrelang nicht im Stadion waren, wieder aus ihren Löchern.“ Mittlerweile feiern im Schnitt fast 30.000 Menschen den Tabellenführer der Zweiten Bundesliga in der modernen Düsseldorfer Arena. Am Freitag waren es sogar fast 33.000, die den 2:1-Siegtreffer von Radoslav Jovanonic gegen Dynamo Dresden fast so enthemmt feierten wie Cheftrainer Norbert Meier. Der rannte in einem Irrsinnstempo 60 Meter über den Platz, warf sich ganz oben auf den großen Haufen Fortuna-Leiber über dem Torschützen und wunderte sich hinterher, „ob ich sie noch alle unterm Pony habe“.

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