Berlin - Was bei Spielen in der Deutschen Eishockey Liga für gewöhnlich ganz gut klappt, lief beim 50-Kilometer-Gehen der Frauen und Männer im Herzen der City West ins Leere.  Mit dem Zorba Sirtaki Mix, dem Klatschpappenklassiker, versuchten die Organisatoren die Menschen auf den Tribünen am Breitscheidplatz zu animieren, und der eine oder andere beziehungsweise die eine oder andere klatschte ja tatsächlich im Takt, aber letztlich wollte bei der ersten Entscheidung dieser Europameisterschaft  keine rechte Stimmung aufkommen. Wie auch – bei den 50, 60 Zuschauern, die sich zunächst im Zielraum eingefunden hatten, darunter viele Betreuer und Familienmitglieder der Athleten. Beim Finish kurz vor 13 Uhr waren es immerhin etwa 200 Interessierte, die für die mitunter sehr erschöpften Sportler Spalier standen.

Lag es an der frühen Startzeit? Immerhin starteten die 36 Männer und 19  Frauen bereits  um 8.35 Uhr in den Rundkurs entlang der Budapester Straße. Lag es am kreislaufbelastenden Wetter? Immerhin  wurden schon gegen 9.30 Uhr mehr als 30 Grad Celsius gemessen, gegen Mittag nahezu 40? Oder  liegt es daran, dass Gehen   für viele nicht nur eine Randsportart, sondern  in letzter Konsequenz eine  nur schwer nachvollziehbare Sportart bleibt.

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