Jena - Nach zuletzt zwei Pleiten in Serie ist Alba Berlin wieder zurück in der Erfolgsspur. Die Basketballer aus der Hauptstadt zitterten sich aber geradeso zum 81:77 (42:39)-Sieg gegen den Tabellenletzten Science City Jena. Damit bleiben die Albatrrosse Tabellendritter. 

Beste Werfer waren Like Sikma mit 20 und Rokas Giedraitis mit 13 Punkten. Bei Jena ragte Reggie Williams mit 17 Zählern heraus.

Alba musste auf Hermansson verzichten

Nur zwei Tage nach der Heimpleite gegen Bayern München musste Alba erneut auf den verletzten Guard Martin Hermannsson verzichten. Von Beginn an entwickelte sich eine sehr offensiv geprägte Partie. Die Berliner hatten Vorteile unter dem Korb, Jena konterte vor allem mit Drei-Punkte-Würfen - allein vier erfolgreiche im ersten Viertel.

So konnte Jena zum Ende des ersten Abschnitts 25:20 in Führung gehen. Alba holte sich zwar anschließend die Führung zurück, konnte sich aber nicht weiter als fünf Punkte absetzen. Jena kämpfte um jeden Ball und blieb weiter dran.

Selbst eine Neun-Punkte-Führung (57:48) Mitte des dritten Viertels konnte Alba nicht halten. Zu viele Fehlwürfe und Abspielfehler brachten Jena zurück. 

Zu Beginn des letzten Abschnitts lagen plötzlich die Thüringer wieder 64:61 vorn. Doch in der Schlussphase hatte Alba die stärkeren Nerven. Die Vorentscheidung fiel knapp drei Minuten vor Ende, als sich Berlin auf 74:66 wieder absetzen konnte.