Berlin - Vor ein paar Tagen hat Aito Garcia Reneses mal wieder seinen Instagram-Account genutzt. Und ja, wie so häufig eins seiner Lieblingsmotive präsentiert: einen Vogel. In diesem konkreten Fall handelte es sich um ein „Rotkehlchen, heute mit etwas Schnee“, wie der 74-Jährige schrieb. In seiner Zeit der häuslichen Quarantäne bot sich dem Spanier seit Weihnachten kaum Zeit, seinem Hobby nachzugehen. Aber in erster Linie konnte er seine eigentliche Hauptkompetenz, seine Fähigkeiten als Basketballtrainer von Alba Berlin, gar nicht zum Einsatz bringen.

Zuletzt hatte Coach Aito am 22. Dezember im Euroleague-Spiel bei Real Madrid an der Seitenlinie gestanden, wurde an Heiligabend positiv auf Corona getestet und war seitdem nicht mehr beim Team. Bis zum Montagvormittag. Wieder einmal benutzte der 74-Jährige die sozialen Medien, diesmal seinen Twitter-Account. Um 11.10 Uhr schrieb Reneses: „Heute trainiere ich wieder bei Alba. Vielen Dank für ihre Ermutigung.“ Innerhalb kürzester Zeit heimste der Trainer für diesen kurzen, aber inhaltlich so erfreulichen Post mehr Likes ein als Alba Berlin am Sonntag mit allen Tweets rund um den Bundesliga-Sieg in Braunschweig. Nach dem achten Spiel ohne Reneses könnte er am Mittwochabend (19 Uhr) im Pokal, abermals gegen Braunschweig, sein Comeback an der Seitenlinie geben.