Ist die Luft raus? Fifa-Präsident Gianni Infantino.
Foto: AFP/Retamal

Zürich - Gianni Infantino verkauft sich seit viereinhalb Jahren als Retter und Erneuerer des Fußball-Weltverbandes Fifa. Schon 2016, unmittelbar nach seiner Wahl, prägte er den Begriff von der „neuen Fifa“, den eine Hundertschaft von PR-Herolden in Zürich und Tausende Funktionäre in allen Teilen der Welt seither verbreiten. Im Juni 2019, als er auf dem Kongress in Paris im Amt bestätigt wurde, dichtete er: „Es spricht niemand mehr von Skandalen und Korruption.“ Die Fifa habe sich von einer „toxischen Organisation“ zu einer Institution gewandelt, die die Welt verändert.

Es war der Tag, an dem Fifa-Vizepräsident Ahmad Ahmad, Infantinos Verbündeter, in Paris festgenommen wurde. Nun hat die Aufsichtsbehörde über die Bundesanwaltschaft das Verfahren gegen Infantino und dessen Jugendfreund Rinaldo Arnold, Oberstaatsanwalt aus dem Kanton Wallis, sowie den langjährigen Bundesanwalt Michael Lauber eingeleitet. Die Immunität von Lauber und Arnold wurde aufgehoben.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.

Weitere aktuelle Themen