Berlin - Erst lag Luke Sikma am Boden, dann hechtete auch noch Peyton Siva nach dem Ball, machte ihn fest und erzwang zumindest einen Sprungball, den er anschließend gewann. Aus einem gegnerischen Einwurf hatte Alba Berlin gerade einen Ballgewinn gemacht und trotz eines scheinbar beruhigenden 76:59-Vorsprungs kurz vor Ende des dritten Viertels genau die Energie gezeigt, die es braucht, um in der Euroleague zu gewinnen. Und weil Alba Berlin diese Energie gegen Khimki Moskau bis zum Ende hoch halten konnte, holte die Mannschaft mit dem 100:80 den dritten Sieg der Saison.

Den Start hatte Aito Garcia Reneses da sicher schon fast vergessen. Der Alba-Trainer ist nicht gerade als Freund von Auszeiten bekannt. Wenn der Spanier aber bereits nach 68 Sekunden seine Jungs noch einmal zur Bank beordert, um mit ihnen in den Dialog zu treten, muss etwas grundsätzlich nicht gestimmt haben. Ballverluste, Fehlwürfe und gegnerische Punkte hatte er zu Beginn der Partie gegen Khimki Moskau gesehen und wollte das mit dieser frühen Auszeit ändern. „Der Start war sehr schlecht, zu statisch“, sagte der Coach später.

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