Alba Berlin: Funktion von Übergangscoach Päch für nächste Saison offen

Alba Berlin will den bisherigen Übergangstrainer Thomas Päch nach dem Playoff-Viertelfinalaus im Verein halten. Die genaue Aufgabe des 36-Jährigen in der kommenden Saison ließ Geschäftsführer Marco Baldi aber zunächst offen. „Thomas Päch wird im nächsten Jahr Trainer bei Alba Berlin sein, er hat einen Vertrag hier“, sagte Baldi nach dem 82:87 gegen den FC Bayern München. „Ob als erster Assistent, als zweiter Assistent oder in sonst irgendeiner Rolle, das werden wir sehen.“

Auf die Frage, ob er ausschließen könne, dass Päch womöglich auch als Chefcoach der Berliner in die nächste Spielzeit der Basketball-Bundesliga gehe, gab Baldi keine konkrete Antwort. „Ich werde mich jetzt nicht festlegen, warum das Personaltableu so oder so auf der Coachingebene aussehen wird, das kann ich jetzt nicht“, sagte der Alba-Macher am späten Dienstagabend.

Päch leitete Trendwende ein

Mit der dritten Niederlage im vierten Spiel gegen die favorisierten Bayern schied Alba wie im Vorjahr bereits zum Auftakt der Playoffs aus. Päch hatte erst kurz vor Ende der regulären Saison das Cheftrainer-Amt vom beurlaubten Ahmet Caki übernommen und eine Trendwende eingeleitet. „Ich muss jetzt erst einmal zur Ruhe kommen und gucken, was in der Phase passiert ist“, sagte der vorherige Assistenzcoach Päch. „Es war sehr viel - viel Emotion, viel Schweiß, wenig Schlaf.“
Auf einen genauen Zeitplan für die Suche eines neuen Trainers wollte sich Baldi nicht festlegen.

Die weiteren Aussagen des Alba-Geschäftsführers im Überblick: