Berlin - Mit Sachspenden haben die Spieler vom deutschen Basketball-Meister Alba Berlin am Wochenende den Mannschaftsbus innerhalb von zwei Stunden vollgepackt und nach Lwiw geschickt. Auf der Rücktour am Sonntag befanden sich rund 40 Flüchtlinge aus der Ukraine an Bord des Busses. Etwa die Hälfte wird bis ins Bundesgebiet zu Verwandten gebracht, die anderen erhalten Unterkünfte über die Alba-Community. Er sei stolz auf diesen Club, twitterte Alba-Cheftrainer Israel González. Am Montag startet der Mannschaftsbus zur zweiten Tour.

Damit sind die Tage der Profis perfekt genutzt: Am Donnerstag hatte Alba zu Hause 82:74 gegen den litauischen Klub Zalgiris Kaunas gewonnen. Es war der dritte Euroleague-Sieg in Serie und der achte Pflichtspielerfolg hintereinander. „Ich bin glücklich, jeder hat hundert Prozent gegeben. Wir spielen gerade wie eine echte Mannschaft. Wir lassen den Ball laufen und haben immer gute Ideen“, sagte González. Der Pokalsieg vor knapp zwei Wochen hat das Team weiter beflügelt. „Wir haben unsere Systeme verfeinert und unsere Defensive wieder hochgeschraubt“, sagte Guard Jonas Mattisseck. Nach dem spielfreien Wochenende empfängt Alba am Donnerstag Olympiakos Piräus.