Berlin - Der deutliche 89:58-Heimsieg von Alba Berlin am Sonntag gegen Göttingen hat selbst Manager Marco Baldi etwas überrascht. „Heute war die Energie da. Auch wenn es verwunderlich ist, woher die manchmal kommt“, sagte er. Denn für die Berliner war es das achte Spiel in nur 17 Tagen. Deshalb verteilte Trainer Aito Garcia Reneses die Spielminuten auf viele Akteure und konnte so Stars wie Luke Sikma, Peyton Siva oder Marcus Eriksson zum Ende hin schonen.

„Alle Jungs haben gespielt und ihre Minuten bekommen, alle sind in unser Spiel involviert. Das zahlt sich im Laufe der Saison einfach aus“, sagte Kapitän Niels Giffey. So durfte auch der 19-jährige Malte Delow über 18 Minuten spielen – ihm gelangen vier Punkte und drei Assists.

Maodo Lo muss weiterhin passen

In dieser stressigen Saisonphase ist es deshalb besonders wichtig, dass die Last auf möglichst viele Schultern verteilt wird. „Du kannst ja nicht alle zwei Tage 30 Minuten abreißen, schon gar nicht mit dem Tempo, das wir spielen“, sagte Giffey. Da hilft es auch sehr, dass Spielmacher Jayson Granger bald wieder zurückkehren wird. Zumal Nationalspieler Maodo Lo auch gegen Göttingen passen musste. Sein Einsatz im Nachholspiel der Basketball-Bundesliga am Dienstag beim Mitteldeutschen BC (19.00 Uhr/Magentasport) ist fraglich.