Alba Berlin kann nach Rostock-Sieg etwas durchatmen

Obwohl Alba Berlin am Sonntag im überraschenden Spitzenspiel der Basketball-Bundesliga die Rostock Seawolves regelrecht demontierte, wollten die Berliner den...

Die Spieler von Alba Berlin jubeln nach dem Sieg mit den Fans.
Die Spieler von Alba Berlin jubeln nach dem Sieg mit den Fans.Sebastian Heger/dpa

Berlin-Obwohl Alba Berlin am Sonntag im überraschenden Spitzenspiel der Basketball-Bundesliga die Rostock Seawolves regelrecht demontierte, wollten die Berliner den Erfolg nicht überbewerten. „Am Ende sah es leichter aus, als es war. Am Ende ist es nicht entscheidend, wie hoch wir gewonnen haben, sondern dass wir voll da waren. Aber wir waren wirklich gut“, sagte Manager Marco Baldi nach dem 104:70-Auswärtssieg gegen den bis dahin ebenfalls noch ungeschlagenen Aufsteiger.

Mit fünf Siegen aus fünf Spielen ist Alba nun wieder Tabellenführer. Einen Grund für den Erfolg sah Baldi in der Rückkehr der zuletzt verletzt fehlenden Jaleen Smith und Johannes Thiemann. „Es kommt dann schon mehr Qualität dazu, die wir über Wochen nicht hatten. Dadurch ist das Spiel intensiver, wir können aggressiver sein und jeder weiß, man kann sich voll verausgaben“, sagte Baldi.

Und andere blühen auf. Wie der zuletzt so formstarke Flügelspieler Louis Olinde, der mit 16 Punkten wieder zu den besten Schützen seines Teams gehörte. „Er macht einen Schritt Richtung Konstanz. Er spielt wirklich diese Saison schon durchgehend auf gutem Niveau. Genau darum geht es, dass man immer ein gewisses Level erreicht“, lobte ihn Baldi.

Weiter geht es für Alba am Freitag in der Euroleague beim litauischen Spitzenteam Zalgiris Kaunas (19.00 Uhr/Magentasport). Insgesamt ist das Programm der nächsten elf Tagen mit nur zwei Spielen aber deutlich entspannter. „Und das brauchen wir auch“, sagte Baldi.

Zeit, die vor allem Smith und Thiemann guttun wird. „Es ist ja nicht einfach nur ein Zurückkommen“, so der Alba-Manager. Denn beiden war gegen Rostock ihre Pause noch anzumerken. „Man merkt natürlich schon, dass beide noch nicht wieder die Beine wie vorher haben“, fand der Alba-Manager. Und auch Thiemann gestand, dass „die ersten Minuten schon hart waren“.