Rokas Giedraitis (hier in Aktion gegen Bayreuth) war bester Werfer con Alba Berlin in Moskau.
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MoskauAlba Berlin hat in der Basketball-Euroleague die neunte Niederlage kassiert. Das Team von Trainer Aito Garcia Reneses unterlag dem russischen Spitzenklub Chimki Moskau am Donnerstagabend auswärts mit 87:104 (51:54). Bei einer Bilanz von 4:9-Siegen stehen die Albatrosse nun bereits drei Erfolge hinter den Playoff-Plätzen. Bester Berliner Werfer war Rokas Giedraitis mit 17 Punkten, bei Chimki zeigte Ex-Bayern-Profi Devin Booker mit 24 Zählern und zehn Rebounds eine überragende Vorstellung.

Auch ohne die weiterhin verletzten Tim Schneider, Johannes Thiemann, Tyler Cavanaugh und Stefan Peno startete Alba couragiert in die Partie und hielt zunächst stark dagegen. Anfang des zweiten Viertels erspielte sich der Bundesligist sogar eine zweistellige Führung (35:23). Doch nun kamen die offensivstarken Russen um die Ex-NBA-Stars Alexej Schwed und Jonas Jerebko besser ins Spiel und drehten den Rückstand noch in eine Pausenführung.

Alba Berlin startet stark

„Sie haben von der Dreierlinie besser getroffen und waren plötzlich im Flow. Und wir hatten ein paar unnötige Fouls“, nannte Alba-Kapitän Niels Giffey auf Magentasport den Grund für die Moskauer Aufholjagd. Die Berliner konnten auch nach der Halbzeit nicht an die Leistung der Anfangsphase anknüpfen, trafen nur noch schwach aus dem Feld und gerieten nach einem 8:0-Lauf der Gastgeber mit elf Punkten ins Hintertreffen (51:62). Die Berliner gaben sich in der Folge zwar nicht auf, der Moskauer Erfolg geriet aber zu keinem Zeitpunkt mehr in Gefahr.