Alba Berlin mit Respekt vor Würzburg: „Sehr ernst nehmen“

Alba Berlin will nach der Eroberung der Tabellenführung im Spitzenduell der Basketball-Bundesliga die Spitzenposition erstmals verteidigen. „Drei Teams konku...

ARCHIV - Louis Olinde (l) von Alba Berlin geht zum Korb.  dpa/Archivbild
ARCHIV - Louis Olinde (l) von Alba Berlin geht zum Korb. dpa/ArchivbildChristian Kolbert/Kolbert-Press/

Berlin-Alba Berlin will nach der Eroberung der Tabellenführung im Spitzenduell der Basketball-Bundesliga die Spitzenposition erstmals verteidigen. „Drei Teams konkurrieren um den ersten Platz. Da ist es natürlich sehr wichtig, dass man jedes Spiel gewinnt und nicht so einen Sieg wie gegen Bonn wieder herschenkt“, sagte Alba Guard Jonas Mattisseck vor dem Spiel bei den Würzburg Baskets am Montag (19.00 Uhr/Magentasport).

Ungewöhnlich ist es selbst für Alba, an einem Montag zu spielen. „Aber wir bereiten uns wieder ganz normal vor“, sagte Mattisseck. Zumindest bleibt nach dem letzten Euroleague-Spiel am Donnerstag bei Maccabi Tel Aviv mehr Zeit zur Vorbereitung und Regeneration. „Es ist gut, dass wir jetzt zwei, drei Tage Zeit hatten zum Regenerieren und Krafttanken für dieses Spiel“, sagte Flügelspieler Louis Olinde.

Denn der aktuelle Tabellenachte ist diese Saison eines der Überraschungsteams, steht aktuell sogar auf einem Playoff-Platz. „Sie spielen diese Saison sehr gut. Sie haben langsam angefangen, aber jetzt sind sie voll da“, warnte Sportdirektor Himar Ojeda. Besonders daheim hält Mattisseck die Franken für gefährlich. „Sie spielen bisher eine sehr gute Saison und sie werden zu Hause versuchen, alles zu geben, um uns zu schlagen. Es wird auf jeden Fall kein einfaches Spiel für uns“, sagte der 23-Jährige.

Besonderen Respekt hat Alba vor den Wüzburgern Guards. „Ihr Guard-Trio um Stanley Whittaker, Cameron Hunt und C.J. Bryce ist eines der besten der Liga. Die drei sind sehr gefährlich, da sie sich jederzeit ihren eigenen Wurf von fast überall auf dem Feld kreieren können“, sagte Trainer Israel Gonzalez. Olinde fordert deshalb wieder volle Fokussierung. Ein Gegner, „den man sehr ernst nehmen muss.“