Marcus Eriksson (links) kämpft gegen Anthony Okao vom MBC.
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BerlinAlba Berlin hat in der Basketball-Bundesliga einen erfolgreichen Jahresabschluss gefeiert. Am Silvestertag siegten die Berliner daheim vor 8567 Zuschauern gegen das Tabellenschlusslicht Syntainics MBC aus Weißenfels mit 116:108 (58:59). Das Team von Trainer Aito Garcia Reneses bleibt damit Tabellendritter. Beste Berliner Werfer waren Marcus Eriksson mit 23 und Niels Giffey mit 21 Punkten. Beim MBC war Andrew Warren mit 28 Zählern bester Schütze.

„Defensiv waren wir nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben“, sagte der deutsche Nationalspieler Giffey bei Magentasport und zog ein zufriedenes Fazit für das Alba-Jahr. „Es war ein sehr gutes, mit dem Schritt in die Euroleague war es riesig.“

Partie wurde zum Offensivfeuerwerk

Da der MBC in Joey Dorsey, Strahinja Micovic und Benedikt Turudic gleich auf drei große Spieler verzichten musste, setzten sie vor allem auf Drei-Punkte-Würfe. Und das mit Erfolg. Die ersten Versuche saßen. Da aber auch Alba von Außen gut traf, wurde die Partie ein Offensivfeuerwerk. Vor allem Warren war von den Gastgebern nicht zu stoppen. Die Gastgeber hatten große Probleme in der Verteidigung.

Zu Beginn des zweiten Viertels erhöhten sie dann aber die Intensität und zogen auf 39:32 davon. Doch nach einer Auszeit antwortete der MBC mit einem 10:0-Lauf. Alba machte nun wieder mehr Fehler, während die Gäste konstant weiter trafen. Und so lief Berlin wieder einem Rückstand hinterher. Alba ließ gegen den Letzten 59 Punkte in einer Halbzeit zu.

Nach dem Seitenwechsel zogen die Gäste aus Weißenfels wieder auf 70:61 davon. Doch danach wachte Alba auf. Nach knapp 27 Minuten brachte Giffey sein Team nach langer Zeit wieder in Führung (76:74). Alba machte 36 Punkte im dritten Viertel und baute die Führung auf 94:84 aus. Das war die Vorentscheidung. In der Schlussphase kam der MBC zwar noch einmal auf drei Zähler heran, aber Alba brachte den Sieg mit Mühe ins Ziel.