Berlin - Albas Basketball-Riesen sind erfolgreich in die neue Saison gestartet, siegten im Pokal-Achtelfinale gegen Würzburg 92:81 (49:47). Damit steht der Vorjahres-Finalist schon im Viertelfinale. Beste Alba-Werfer vor 7233 Zuschauern in der Schmelinghalle waren Neuzugang Marcus Eriksson mit 19 und Niels Giffey mit 17 Punkten.

Trainer Aito Garcia Reneses musste auf Spielmacher Peyton Siva (Wadenprobleme) und Center Johannes Thiemann (Leistenprobleme) verzichten. Die Gäste gingen gleich mit 3:0 in Führung, es sollte allerdings ihre einzige in der Partie bleiben. Danach übernahm Alba zunächst das Kommando und zog auf 17:10 davon.

Aber die Gastgeber hatten Probleme in der Defensive. Zu viele Abpraller und Rebounds landeten bei Würzburg, das so immer wieder zweite Chancen bekam. Nach knapp 13 Minuten stand es plötzlich sogar 27:27. Alba zog zwar wieder davon (41:33), aber Würzburg ließ sich nicht abschütteln.

Vollstrecker Mattisseck

Gleich nach dem Seitenwechsel legte Alba  einem 9:0-Lauf hin. Aber auch das brachte Würzburg nicht aus der Ruhe. So blieb die Partie bis in die Schlussphase eng. Erst als Jonas Mattisseck zweieinhalb Minuten vor Ende mit einem Drei-Punkt-Wurf zum 83:71 traf, war der Sieg in der Reuse.

„Wir mussten uns echt strecken. Man sieht, wie lange der Weg zu einem homogenen Team wird“, sagte Manager Marco Baldi. SR