Sie haben es auf dem schnellsten Weg erledigt. Die Basketballer Alba Berlin haben gegen die Baskets Oldenburg im dritten Spiel des Viertelfinales den dritten Sieg eingefahren. Das 87:77 (42:40) am Freitagabend war ein Spiegelbild der Playoffserie. „Das war alles andere als ein klassischer Sweep, nicht überdominant“, sagte Flügelspieler Niels Giffey. „Am Ende haben die größeren Kräfte gesiegt.“ Mithat Demirel meinte, sie hätten erneut in der ersten Hälfte nicht zu ihrem Rhythmus gefunden. „Das war eine zähe Serie“, sagte Albas Sportdirektor und verwies gleichzeitig darauf, dass dies das 66. Spiel der Saison gewesen sei. Jeder Tag Pause zählt also. Bis Sonntag kommender Woche haben sie nun Zeit, dann startet das Halbfinale in ihrer Halle. Der Gegner wird im Duell FC Bayern gegen Frankfurt ermittelt, in der Serie steht es 2:1.

Die Bedingungen waren eigentlich günstig für Alba, auch wenn es nicht jeder so sah. Die Gäste waren zwar mit Philipp Neumann, Nemanja Aleksandrov, Julius Jenkins und Maurice Stuckey nach Berlin gekommen, doch alle vier nahmen körperlich angeschlagen in Zivil auf der Reservebank Platz. „Es ist sehr schade, dass sie nicht mit dem vollen Kader gespielt haben“, sagte Albas Trainer Sasa Obradovic. „Denn mental ist die Vorbereitung in einer solchen Konstellation schwierig.“

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