Berlin - Alba Berlin hat seinen zweiten Tabellenplatz in der Basketball-Bundesliga gefestigt. Allerdings hatten die Berliner am Freitagabend beim 82:81 (43:42)-Erfolg beim Schlusslicht Rasta Vechta große Mühe. Erst in der Schlussphase konnten sie sich durchsetzen. Vechta ist mit dieser Niederlage abgestiegen. Beste Berliner Werfer waren Tim Schneider mit 18 und Niels Giffey mit 14 Punkten.

Peyton Siva und Louis Olinde zurück im Kader

Trainer Aito Garcia Reneses gab dieses Mal Maodo Lo und Simone Fontecchio eine Pause, dafür kehrten Peyton Siva und Louis Olinde zurück in den Kader. Die Berliner konnten aber zunächst nicht an die starke Leistung vom letzten Sonntag bei Bayern München anknüpfen. In der Defensive fehlte der Zugriff, vorne der Wurfrhythmus.

Nach einer 3:2-Führung lief Alba deshalb zunächst einem Rückstand hinterher. Ende des ersten Viertels betrug der 14:21. Im zweiten Viertel kamen die Berliner dann aber besser ins Spiel. Sie holten mehr Rebounds und trafen nun auch häufiger – vor allem Schneider, der 16 Punkte in der ersten Hälfte machte. Mit der Schlusssirene brachte Siva dann mit einem Wurf aus der eigenen Hälfte Alba wieder in Führung.

Alba vergibt viele offene Würfe

Doch nach dem Seitenwechsel blieb die Abschlussschwäche der Berliner. Zu viele offene Würfe wurden vergeben, während Vechta seine Distanzwürfe traf. So blieb es weiter eine enge Partie. Erst Mitte des letzten Viertels holten sich die Gäste die Führung zurück. Und mit viel Mühe brachten sie diese dann ins Ziel.