Berlin - Auf einmal gerieten die eigenen Würfe zu kurz, konnten kaum noch offene Würfe kreiert werden, hatte der Gegner zu viele vermeintlich einfache Wurfchancen. Worüber sich ein Trainer normalerweise ärgern würde, war beim 76:84 von Alba Berlin in Mailand eigentlich schon früher zu erwarten gewesen. Nach 16 Tagen ohne Pflichtspiel – für einen Großteil der Berliner Mannschaft coronabedingt in häuslicher Isolation – und gerade einmal drei leichten Trainingseinheiten, hätte man bei einem der Topfavoriten auf den Gewinn der diesjährigen Euroleague-Saison denken können, dass der Mannschaft von Israel González früher die Kraft ausgehen würde. Dass seine Spieler die Partie über drei Viertel aber komplett ausgeglichen gestalten konnten (59:60) und selbst bei noch siebeneinhalb Minuten und einem knappen 61:65-Rückstand noch in Schlagdistanz waren, machte den Alba-Trainer stolz, wie er nach dem Spiel sagte. „Die Mannschaft hat einen tollen Geist.“

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