Berlin - Basketball-Bundesligist Alba Berlin muss seine Stammhalle vorerst nicht verlassen. Der Playoff-Finalist wird seine Heimspiele ein weiteres Jahr in der Mercedes-Benz-Arena bestreiten. Das bestätigte die für den Sport zuständige Berliner Innensenatorin Iris Spranger am Freitag in einer Sitzung des Sportausschusses des Berliner Abgeordnetenhauses. „Erst mal ist Alba abgesichert“, sagte sie.

Sie habe das Problem sofort lösen müssen und sich mit den Verantwortlichen von Alba zusammengesetzt. Der Verein sei auch immer wieder auf den Vermieter und Hallenbesitzer - die Anschutz Entertainment Group - zugegangen. Alba allein habe aber keine Einigung erreicht. „Ich bewerte das jetzt nicht“, sagte Spranger. In solchen Situation sollten sich Berliner Vereine aber nicht befinden, sie sollten sich auf den Sport konzentrieren können.

Der neue Vertrag gelte nun für ein weiteres Jahr. Sie stehe aber mit Anschutz weiter in Kontakt. Es gebe verschiedene Modelle darüber hinaus. „Wir prüfen sowohl den Neubau als auch andere Stätten, wo wir vielleicht umbauen“, sagte Spranger. Es wäre dafür aber noch zu früh.