Alba nach Sieg über Bayern im Aufschwung

Alba Berlin hat am Sonntagabend das wochenlange Tief hinter sich gelassen. „Wir bekommen jetzt den Preis für die Arbeit der letzten Wochen. Jetzt sind wir au...

Die Berliner Spieler jubeln nach dem Sieg.  dpa
Die Berliner Spieler jubeln nach dem Sieg. dpaChristian Kolbert/Kolbert-Press/

Berlin-Alba Berlin hat am Sonntagabend das wochenlange Tief hinter sich gelassen. „Wir bekommen jetzt den Preis für die Arbeit der letzten Wochen. Jetzt sind wir aus dem Tal der vielen Niederlagen raus“, sagte Sportdirektor Himar Ojeda. Der 80:79-Auswärtssieg beim Dauerrivalen FC Bayern München war dabei nicht nur ein Prestigeerfolg, er war auch der fünfte Pflichtspielsieg in Serie.

Zudem haben die Berliner in der Basketball-Bundesliga den ärgsten Verfolger auf Distanz gehalten. „Das ist ein Sieg, der was zählt und er hat uns in der Spitzengruppe etwas Luft verschafft“, sagte Ojeda. Alba ist weiter Zweiter hinter dem Spitzenreiter Bonn, die ein Spiel mehr absolviert haben. Bayern als Dritter hat nun vier Minuspunkte mehr als die Hauptstädter.

Aber vor allem der Seele hat dieser erste Saisonsieg gegen die Bayern gutgetan. „Natürlich gibt es eine Rivalität, deshalb ist es immer gut, wenn du in deren Halle gewinnst“, sagte Guard Jaleen Smith. Ojeda betonte zudem die generellen Unterschiede. „Gegen einen Gegner, der ein deutlich höheres Budget hat, zu gewinnen, tut immer gut“, sagte der Spanier.

Nach mehreren Wochen mit Verletzungs- und Krankheitssorgen findet das Team Stück für Stück wieder zusammen. „Jetzt haben wir diese Probleme nicht mehr und wir finden langsam wieder unseren Rhythmus. Ich hoffe, wir behalten das bei“, sagte Trainer Israel Gonzalez.

Aber schon am Dienstag geht es für Alba in der Euroleague daheim gegen Emporio Armani Mailand (20.00 Uhr/Magentasport) weiter. „Die Spieler sind jetzt sehr, sehr müde. Ich weiß nicht wie, aber wir müssen die Energie dann wiederfinden. Vielleicht können wir es über die Rotation lösen“, sagte Ojeda. Es wird für die Berliner dann das vierte Spiel in acht Tagen sein. Für Ojeda ein Unding. „Es ist unglaublich, aber immer wieder drei Spiele in einer Woche sind einfach zu viel“, klagte er.