Alba tankt Energie vor Kaunas: Aber weiter Sorgen um Lo

Es ist fast schon ein Luxus, dass Alba Berlin zu seinem nächsten Spiel in der Basketball-Euroleague recht ausgeruht anreisen kann. Nach vier Tagen Pause trit...

ARCHIV - Albas Maodo Lo (l) kämpft gegen Nick Weiler-Babb von Bayern München um den Ball.
ARCHIV - Albas Maodo Lo (l) kämpft gegen Nick Weiler-Babb von Bayern München um den Ball.Andreas Gora/dpa/Archivbild

Berlin-Es ist fast schon ein Luxus, dass Alba Berlin zu seinem nächsten Spiel in der Basketball-Euroleague recht ausgeruht anreisen kann. Nach vier Tagen Pause tritt der Bundesligist am Freitag beim litauischen Spitzenteam Zalgiris Kaunas an (19.00 Uhr/Magentasport). „Diese Zeit ist wichtig, um mal zu trainieren und die angeschlagenen Spieler können sich erholen“, sagte Trainer Israel Gonzalez.

Neben Jaleen Smith hatte am Sonntag in Rostock auch Nationalspieler Johannes Thiemann sein Comeback nach zweiwöchiger Verletzungspause gefeiert. Der 28-Jährige freut sich, dass er bei dem gerade angenehmeren Spielplan nicht sofort von null auf Hundert starten muss. „Das ist natürlich sehr hilfreich, wenn man im Training wieder den Rhythmus finden kann. Es ist einfacher quasi ohne Druck wieder zurückzukommen“, sagte er.

Die Pause hat ihm dennoch gutgetan. „Es hat ein bisschen geholfen, die Wehwehchen von der EM auszukurieren. War ja dann doch eine hohe Belastung und deswegen hat das Knie auch so reagiert. Aber jetzt fühle ich mich deutlich besser“, sagte er.

Bei seinem Nationalmannschaftskollegen Maodo Lo hingegen sieht es weniger gut aus. Der Aufbauspieler stieg am Dienstag wieder ins Training ein, klagte aber über Schmerzen im Fuß. „Wir müssen da jetzt von Tag zu Tag schauen. Ich hoffe, er kann dem Team wieder helfen“, sagte Gonzalez. Sein Einsatz am Freitag ist allerdings sehr fraglich.

Nach zuletzt zwei Niederlagen in der Königsklasse will Alba wieder zurück in die Erfolgsspur. Beendete Kaunas die letzte Saison noch als Tabellenletzter, erwarten die Berliner in dieser Saison einen stärkeren Gegner. „Sie spielen deutlich physischer. Und dort ist es immer schwer zu spielen“, warnte Thiemann.