Johannes Thiemann (u.) prallt an Belgrads Center Michael Ojo ab.
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Berlin - Schon die Mutter hatte von einer Reizüberflutung gesprochen. Was Johannes Thiemann bis vor wenigen Wochen noch mit einem Lächeln quittierte, war auch ihm auf einmal zu viel geworden. Keine sozialen Medien mehr, kein Netflix oder Fernsehprogramm, keine Orte mit großer Lautstärke oder zu hellem Licht. Nicht ganz freiwillig, sondern als Folge des Euroleague-Spiels gegen Roter Stern Belgrad (93:80 für Alba). An das, was da 2:48 Minuten vor Ende des dritten Viertels am 19. November in der Arena am Ostbahnhof passierte, kann sich Alba Berlins Center nur schemenhaft erinnern: Er hatte einen Schlag gegen den Kiefer bekommen und dabei ein Teil eines Zahns verloren. „Ich habe da noch ein paar Fetzen, wo ich vom Feld laufe. Aber an den Schlag und die Einwechslung kann ich mich nicht mehr erinnern“, sagt er, „erst in der Kabine konnte ich wieder klarer denken. Die Einwechslung bis zur Kabine sind quasi weg.“ Bis heute.

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