Luft anhalten und durch: Herthas Team-Manager Nello Di Martino, Manager Michael Preetz, Torwart-Trainer Zsolt Petry, Videoanalyst Dominik Wohlert, Co-Trainer Markus Feldhoff und Cheftrainer Alexander Nouri (v.l.)
Foto: Ottmar Winter

Berlin-Westend - Um Punkt 10.11 Uhr fuhr Werner Gegenbauer, 69, am Sonntag vor Herthas Geschäftsstelle vor. Der Präsident bahnte sich den Weg vorbei an den tiefen Pfützen, die der Regen auf dem Parkplatz füllte, und verschwand in der Kabine. Spuren hinterlassen hatte auch Herthas desolater Auftritt beim 0:5 (0:3) gegen den 1. FC Köln, das den Verein mit seinen hochtrabenden Zielen wieder tief in die Krise stürzte. Die Lage ist derart kritisch, dass sich der Präsident gezwungen sah, ausnahmsweise das Wort zu ergreifen. Dass Gegenbauer zur Mannschaft sprach, wollte Cheftrainer Alexander Nouri  rund fünfzehn Minuten später nicht bestätigen. Dem Vernehmen nach riet der Präsident seinen Spielern, nun die Ruhe zu bewahren.

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