Berlin-KöpenickDer 1. FC Union trifft am Sonnabend um 15.30 Uhr im heimischen Stadion An der Alten Försterei auf den SC Freiburg. Beide Teams sind mit fünf Zählern punktgleich im Mittelfeld der Bundesliga-Tabelle, die Eisernen haben allerdings das bessere, weil positive Torverhältnis.

Wo kann ich 1. FC Union - SC Freiburg live im Stream oder im TV sehen?

Das Spiel zwischen den Eisernen und dem SC Freiburg wird traditionell als Teil der Samstagskonferenz beim Pay-TV-Sender Sky übertragen. Abo-Besitzer können die Partie aber auch als Einzelspiel sehen. Darüber hinaus bietet Sky seit einigen Jahren mit Sky Ticket flexible Modelle an, die jederzeit gekündigt werden können. Sky-Ticket-Nutzer zahlen für die Bundesligakonferenz und weitere Inhalte (Sport-Abo) 9,99 Euro im Monat, für die Einzelspiele und weitere Inhalte (Supersport-Abo) 29,99 Euro im Monat. Zudem überträgt der Streaming-Anbieter DAZN kurz nach Schlusspfiff eine Zusammenfassung des Spiels. DAZN, das die Exklusivrechte für die Freitags- und Montagsspiele besitzt, kostet 11,99 Euro im Monat.

1. FC Union: Was waren die wichtigsten Themen der vergangenen Woche?

1. FC Union - SC Freiburg: Wer spielt, wer spielt nicht?

Die Eisernen blicken weiterhin mit Sorge auf die Verletzungen von Stürmer Anthony Ujah (Knieverletzung) sowie von Verteidiger und Freiburg-Leihgabe Nico Schlotterbeck (Muskelfaserriss). Das Bruderduell fällt also aus, selbst wenn Freiburgs Trainer Christian Streich Nicos Bruder Keven erstmals in dieser Saison für die Startelf nominieren sollte.

Passen müssen zudem Grischa Prömel (muskuläre Probleme) und Loris Karius (Rücken). Da auch Jakob Busk angeschlagen ist, wird wohl Lennart Moser wieder auf der Ersatzbank Platz nehmen, wie er es an den ersten beiden Spieltagen der Saison schon gemacht hat, bevor die Köpenicker Karius verpflichteten. 

Christian Gentner hat seine Verletzung aus dem Auftaktspiel gegen den FC Augsburg vollends überstanden, er wurde auf Schalke bereits eingewechselt und wird wohl für Prömel wieder in die Startelf rücken.

Angetan war Unions Trainer Urs Fischer merklich von Stürmer Joel Pohjanpalo, der beim 1:1 in Gelsenkirchen sein Startelfdebüt gab. Gut möglich, dass er gegen Freiburg erneut an der Seite von Max Kruse aufläuft. Überhaupt kam die Formation vom vergangenen Sonntag dem 4-2-3-1-System, das Urs Fischer gerne spielen lässt, schon ziemlich nah.

In Freiburg erwartet man indes mit Vorfreude das Debüt von Sommerzugang Guus Til (zuvor Spartak Moskau). Der versierte Niederländer fiel zuletzt mit einer Sprunggelenksverletzung aus. Dieselbe Verletzung bremst derzeit auch Mittelfeldspieler Jannik Haberer. Er ist deshalb ebenso keine Option für das Spiel bei Union, wie Stammtorwart Mark Flekken (Ellenbogenverletzung).

Worauf kommt es für den 1. FC Union gegen den SC Freiburg an?

Die Breisgauer sind seit Jahren ein höchst unangenehmer Gegner, weil sie auf den ersten Blick so unscheinbar sind. Kein großer Star drückt der Mannschaft seinen Stempel auf, spielerische Probleme lösen die Freiburger als Team. Das Sturmduo aus Nils Petersen und Lucas Höler ist ein ständiger Unruheherd und sollte Guus Til tatsächlich sein Debüt geben, ist das Team von Trainer-Ikone Christian Streich noch unberechenbarer. Mit Toptransfer Baptiste Santamaria (kam für 10 Millionen Euro aus Angers) haben die Breisgauer zudem auf der kämpferischen Seite einen würdigen Gegenüber zu Unions Robert Andrich.

Die Eisernen dürfen sich von all dem nicht beeinflussen lassen. Entscheidend könnte sein, dass Santamarias potenzieller Gegenspieler, der Ex-Freiburger Max Kruse, der Letzte ist, der sich von einem übermotivierten Gegner provozieren lässt. Die Innenverteidiger Dominique Heintz und Philipp Lienhart sind verhältnismäßig groß, was die Eisernen mit dem athletischen Pohjanpalo sowie dem schnellen Sheraldo Becker attackieren könnten. Laut Urs Fischer kommt es auch sehr drauf an, die Freiburger Flankenläufe zu unterbinden. 

Fazit vom Union-Experten:

Mit einem Dreier hätten die Eisernen auf Wochen hin Ruhe in der Tabelle.

Union-Reporter Mathias Bunkus