Berlin-KöpenickDer 1. FC Union trifft am Montag um 20.30 Uhr in der Sinsheimer Arena auf die TSG Hoffenheim. Die Eisernen wollen dort ihren Lauf fortsetzen. Zudem haben sie etwas gutzumachen. Das letzte Aufeinandertreffen endete mit einem deutlichen 0:4.

Wo kann ich TSG Hoffenheim – 1. FC Union live im Stream oder im TV sehen?

Das Spiel der Eisernen bei der TSG Hoffenheim wird exklusiv beim Streaminganbieter DAZN übertragen. DAZN, das die Exklusivrechte für die Freitags- und Montagsspiele besitzt, kostet 11,99 Euro im Monat. Kunden des Bezahlsenders Sky oder des Streaming-Ablegers Sky Ticket kommen nicht in den Genuss der Partie.

1. FC Union: Was waren die wichtigsten Themen der vergangenen Woche?

TSG Hoffenheim – 1. FC Union: Wer spielt, wer spielt nicht?

Die Eisernen bangen vor der Partie um Kapitän Christopher Trimmel. Der Österreicher laborierte die komplette Trainingswoche über an einer Blessur aus dem Spiel gegen den SC Freiburg. Ersetzen würde ihn Julian Ryerson. Zudem fallen Anthony Ujah, Nico Schlotterbeck (Rückkehr gegen Bielefeld denkbar), Loris Karius und Grischa Prömel aus. Fraglich ist außerdem auch der Einsatz von Stürmer Marcus Ingvartsen. Da wäre dann wohl Marius Bülter automatisch erste Wahl.

In Hoffenheim will man indes bis zum Montag auf einen Einsatz des Trios um Stürmerstar Andrej Kramaric, Pavel Kaderabek und Kasim Adams warten. Alle drei befanden sich zuletzt in Corona-Quarantäne, Kramaric klagte auch über Symptome, während die Quarantäne bei Kaderabek eher eine Vorsichtsmaßnahme ist. Er hatte im familiären Umfeld mit einem Infizierten zu tun.

Worauf kommt es für den 1. FC Union gegen die TSG Hoffenheim an?

Grundsätzlich kommt es erst einmal darauf an, sich nicht wieder von den überaus talentierten Hoffenheimern den Schneid abkaufen zu lassen. Igeln die Eisernen sich in der Defensive ein, können sie der Vielseitigkeit der Hausherren wohl kaum Stand halten. „Die TSG ist gut unterwegs. Über wie viel Qualität sie verfügen, haben sie zuletzt in der Europa League gezeigt. Wir dürfen ihnen nicht zu viel Raum zugestehen, sowohl im Mittelfeld als auch hinter unserer letzten Kette. Wir müssen viele richtige Entscheidungen treffen und unserer Linie treu bleiben“, so Trainer Urs Fischer.

Union muss, wie schon in den Spielen davor, selbst aktiv werden, Druck aufbauen und die Räume auf den Flügeln nutzen, die sich durch die offensiven Attacken, vor allem auf der linken Seite durch Robert Skov oder Ryan Sessegnon, offenbaren. Die Eisernen wissen längst: Skov und Sessegnon sind schnell, doch beide haben ihre Stärken in der Offensive, sind gelernte Flügelstürmer. „Es wird wichtig sein, sehr kompakt zu sein, ihnen nicht so viel Raum zuzugestehen. Sei es im Mittelfeld oder hinter unserer letzten Kette“, erklärte Unions Trainer Urs Fischer zuletzt.

Fazit vom Union-Experten:

Diesmal haben die Eisernen keinen Druckabfall wie in der Vorsaison, als nach feststehendem Klassenerhalt jeder in Hoffenheim unter seinen Möglichkeiten blieb.

Union-Reporter Mathias Bunkus